Aktuell FLORIAN SLOTAWA:
STUTTGART SICHTEN
SKULPTUREN DER STAATSGALERIE STUTTGART

Halle für aktuelle Kunst 26. Oktober 2018 — 20. Januar 2019

Die Deichtorhallen Hamburg zeigen mit FLORIAN SLOTAWA: STUTTGART SICHTEN ein skulpturales Gesamtkunstwerk, eine Gesamtinszenierung mit Skulpturen als künstlerischem Material des Künstlers Florian Slotawa (*1972), die zugleich einem epochalen Überblick über die Entwicklung der Skulptur dienen kann. Dafür bekam der in Berlin lebende Künstler die Möglichkeit, Werke aus der Skulpturensammlung der Staatsgalerie Stuttgart, die dieses Jahr auf eine 175-jährige Tradition des Sammelns zurückblicken kann, auszuwählen. Rund 80 Arbeiten von 60 Künstler*innen treten in Hamburg in spannungsvolle Dialoge.

Mit ihrem reichen Bestand an Meisterwerken vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart ist die Staatsgalerie Stuttgart ein Museum von Weltrang. Ihre Skulpturensammlung hat, um nur einige Glanzpunkte zu nennen, mit herausragenden Werken von Auguste Rodin, Alexander Archipenko, Henry Moore, Richard Serra oder Walter de Maria ihren Schwerpunkt im Bereich der klassischen Moderne und der Gegenwartskunst.

Florian Slotawa entwickelt die Präsentation in Hamburg aus verschiedenen Perspektiven, darunter die Skulpturen bei ihrer Präsentation für sich gelten zu lassen, sie in spannungsvolle Dialoge untereinander zu bringen, sie nach einer bestimmten Ordnung zu sortieren, sie mit Alltagsgegenständen zu kombinieren oder sie, wie im Fall des Picasso-Ensembles, »nachzubauen«. Das so improvisiert erscheinende wie exakt positionierte, behutsame Arrangieren der Skulpturen durch Slotawa ist die Voraussetzung dafür, dass ein anderer Blick auf die Kunst möglich wird. Am Ende steht immer auch die Frage, was aber ist nun noch Skulptur?

Die Ausstellung ist eine Kooperation der Deichtorhallen Hamburg und der Staatsgalerie Stuttgart.

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Galerie

Video Teaser

Video Florian Slotawa über die Ausstellung

Katalog

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit zahlreichen Abbildungen und Ausstellungsansichten. Mit Texten von Christofer Conrad und Julia Moritz, einem Gespräch zwischen Florian Slotawa und Dirk Luckow sowie einer Einführung von Christiane Lange und Dirk Luckow. D/E, ca. 170 Seiten, ca. 120 Abbildungen.

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